SEO Tipps Foodblogger

32 SEO Tipps für Foodblogger für garantiert mehr Traffic

Die folgenden 32 SEO Tipps für Foodblogger sind nach bestimmten Kategorien sortiert und sollen Dir helfen mit Deinen Blogbeiträgen noch besser auf Google gefunden zu werden.

SEO steht für Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenoptimierung und hat zum Ziel, dass Du mit Deinen Artikeln idealerweise auf der ersten SERP (Search Engine Result Page) von Google zu finden bist. Um Deinen Blog erfolgreicher zu machen ist zum einen die Onpage Optimization als auch die Offpage Optimization wie Linkbildung und Promotion über soziale Medien notwendig.

SEO funktioniert nicht über Nacht. Habe Geduld und lass Dich nicht vom Kurs abbringen. Wenn Du die folgenden Tipps berücksichtigst wirst Du sicher nach einiger Zeit erfolgreich sein. Mach Deinen Blog bekannter!

Inhaltsverzeichnis SEO Tipps für Foodblogger

  1. Basics
  2. Analysetools
  3. Bilder
  4. Griffige Headlines
  5. Links
  6. Social Media

1. SEO Tipps für Foodblogger – Basics

#1 Optimiere jeden Blog-Beitrag nur auf ein Keyword. Zum Beispiel „Käseplatten“

SEO Tipps für Foodblogger

#2 Über den Keyword Planer kannst Du identifizieren mit welcher Häufigkeit ein Keyword gesucht wird und wie stark der Wettbewerb ist – also niedrig, mittel oder hoch. Suche Dir Keywords für Deine Nische mit einer akzeptablen Häufigkeit und einem geringen Wettbewerb, umso leichter wirst Du Erfolge haben

#3 Bevorzuge daher besser longterm Keywords wie „Käseplatten selber machen“ statt des shortterm Keywords „Käseplatten“ wenn dieses einen hohen Wettbewerb hat. Es ist besser für ein Keyword mit weniger Suchanfragen auf Seite 1 zu ranken als für eines mit hohem Suchvolumen auf Seite 3

#4 Die URL Deines Beitrages muss das Keyword enthalten, also www.das-kaesewerk.de/kaeseplatten-arrangieren/

#5 Die Headline Deines Beitrages muss das Keyword enthalten und das idealerweise nah am Anfang – zum Beispiel „Käseplatten richtig zusammenstellen – 6 leckere Ideen“

6# Die Headline sollte nicht länger als 65 Zeichen sein, da Google den Rest nicht darstellen kann

#7 In Deinem Blogbeitrag sollte Dein Keyword direkt in der ersten Zeile Deines Beitrages auftauchen, also „Heute zeige ich Euch, dass Käseplatten selber machen im Handumdrehen erledigt ist“

#8 Markiere Dein Keyword im ersten Absatz fett so wie in Punkt 7 gezeigt

#9 Benutze Dein Keyword immer wieder im Text und vor allem in der H1 und H2 Headline

#10 Achte darauf, dass die Keyworddichte nicht über 3% ist 

#11 Schreibe Beiträge mit mindestens 300 Worten. Noch viel besser sind Beiträge mit mindestens 1000 Worten. Je mehr Worte ein Beitrag hat, desto größer ist seine Relevanz. Schreibe lieber einen Beitrag mit 1000 Worten als 3 Beiträge mit 300 Worten. Bedenke auch, dass Du rechtzeitig kurz vor dem Beginn der jeweiligen Foodsaison wie beispielsweise Ostern, Spargel, Kürbiszeit etc. Deine Beiträge verfasst. Schreibe darüber hinaus nicht zur Rezepte. Bei mir ranken Artikel am Besten die eine allgemeine praktische Hilfestellung geben wie „Kann man Käse einfrieren?“ und „Was ist der Unterschied zwischen konventionellem und Bio-Käse?“

#12 Schreibe Deinen Beitrag nicht für Google sondern für Deine User. Je relevanter und informativer Dein Content ist, desto besser für Deine User und somit auch für Google

#13 Verwende Dein Keyword im Metatext und achte darauf, dass dieser Text nicht länger als 156 Zeichen ist. Der Metatext ist der Text, der in der SERP unter dem Titel auftaucht.

#14 Verwende auch themenrelevante Keywords für Deinen Text. Diese findest Du wenn Du auf Google ganz nach unten scrollst. Diese sind wirken quasi wie Synonyme und machen Deinen Text noch relevanter

SEO Tipps fuer Foodblogs verwandte Suchbegriffe

#15 Vermeide in jedem Fall doppelten Content. Inhalte sollten also nie doppelt vorkommen. Kopiere daher auch niemals Texte anderer (was eigentlich selbstvertständlich sein sollte)

2. SEO Tipps für Foodblogger – Analysetools

#16 Nutze Google Analytics als Analysetool. Hier kannst Du Dir ein Dashboard einrichten, dass Dir zeigt wieviele Nutzer pro Periode, welche Seite mit welchen Keyword aufgerufen haben und woher sie kommen. Es gibt eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten aber das waren die Wichtigsten aus meiner Sicht. Über die Funktion Widget hinzufügen richtest Du Dir Dein Dashboard individuell ein. So bist Du immer im Bilde wie sich Dein Traffic entwickelt über welche Quellen dieser kommt und welche Deine relevantesten Beiträge bzw. Keywords sind

#17 Nutze die Search Console des Google Webmastertools als Analysetool. Hier findest Du wertvolle Daten über Suchbegriffe, Seitenklicks, Impressionen, die Position in den Google Suchergebnissen und Click Through Rates (CTR). Die CTR gibt in Prozent an wie häufig ein Link geklickt wurde im Verhältnis zur Anzahl der Impressionen bei Google. Hast Du für ein bestimmtes Keyword beispielsweise im letzten Monat 10.000 Impressionen gehabt und es wurde 3.000 mal auf die Seite geklickt so beträgt Deine CTR 30%. Am wichtigsten ist es nach zwei Fällen Ausschau zu halten:

  1. Selektiere Seiten, die eine hohe Position bis 5 haben und eine im Vergleich hohe Impressionenzahl aber nur eine geringe CTR im Vergleich zu anderen Beiträgen also beispielsweise 4%. Offensichtlich klicken die User Deinen Link trotz hoher Position nicht an. Überprüfe also wie Du Deine Headline und Deinen Metatext attraktiver machen kannst. Entwickle eine klare Beschreibung was den User erwartet mit einer Handlungsaufforderung und neugierig machender Headline. Im folgenden Beispiel hatte mein Beitrag „Was ist eigentlich Feta“ im letzten Monat zwar fast 13.000 Impressionen aber nur eine CTR von 4%. Mit dem Artikel „Kann man Käse einfrieren“ hatte ich eine ähnlich hohe Impressionenzahl aber eine 5 mal so große Klickrate. Also hat der Feta Artikel großes Optimierungspotential. 

SEO Tipps fuer Food Blogs

  1. Suche Dir Seiten die gerade eben auf der zweiten Google Seite angezeigt werden also Position 11 bis 15 mit einer relativ hohen Impressionenzahl und beginne den Content dieses Artikels zu optimieren. Wie das geht, weißt Du ja nachdem Du diesen Artikel studierst hast. Nach einer Weile wirst Du sehen, dass Du auf der ersten Seite zu finden bist

3. SEO Tipps für Foodblogger – Bilder

#18 Benutze lebendige und appetitliche Bilder in Deinem Blogbeitrag oder selbstgedrehte Videos. Diese machen Deinen Beitrag interessanter für Deine User und das liebt auch Google. Verwende wenigstens 4 Medien pro Beitrag

#19 Komprimiere Deine Bilder auf eine Größe, die für die Webdarstellung völlig ausreichend ist. Zuviele Megabyte machen Deine Seite langsam und das mag weder der User, der versucht Deine Seite aufzurufen, noch Google. Ich komprimiere auf ca. 150 Kilobyte pro Bild

#20 Achte auf die korrekte Bezeichnung Deiner Bilder, gar nicht gut sind Bilder mit generischen Namen wie IMG3291.jpg. Google kann keine Bilder erkennen aber Google erkennt den Namen des Bildes. Benenne Deine Bilder nach diesem Schema: kaeseplatten-selber-machen.jpg. Benutze IMMER einen Bindestrich um die Wörter zu trennen und NIEMALS einen Unterstrich oder andere Zeichen

#21 Benutze niemals Umlaute wie ä, ö, ü oder das scharfe S ß als Namen für Deine Bilddatei weil insbesondere der Safari Browser diese nicht lesen kann und das zum Ergebnis hat, dass Deine Bilder nicht dargestellt werden.

#22 Verwende Dein Keyword ebenfalls als ALT-Attribut und als Beschreibung Deines Bildes

SEO Tipps Foodblogger Bilder benennen

4. SEO Tipps für Foodblogger – Griffige Headlines

#23 Je neugieriger Deine Überschrift macht, desto größer wird Deine Klickrate sein. Es gibt bestimmte Formen einer Headline, die sich stets gut bewähren:

  1. Die „Wie Du….“ Überschrift
  2. Die „Die ultimative Anleitung für…“ Überschrift
  3. Die „100 praktische Tipps für….“ Überschrift
  4. Die „10 besten …Rezepte für…“ Überschrift
  5. Die „Das beste ….Rezept“ Überschrift
  6. Die „In nur 3 Schritten zum perfekten …..“ Überschrift
  7. Die „In nur 5 Minuten zum perfekten …..“ Überschrift
  8. Die „Die größten Fehler beim …. kochen und wie Du sie vermeidest“ Überschrift
  9. Die „Die ultimative Checkliste für…“ Überschrift
  10. Die „Achtung: …“ Überschrift

5. SEO Tipps für Foodblogger – Links

#24 Eine gute Verlinkung innerhalb Deiner Seite ist wichtig, um die Verweildauer Deiner User zu erhöhen. Setze innerhalb Deiner Texte Links auf andere Beiträge, die Du bereits geschrieben hast. Setze am Ende jedes Beitrags einen Hinweis: „Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren“ und nenne wenigstens drei themenrelevante Links und auch Links von Seiten, die bereits am besten ranken

#25 Noch wichtiger sind externe Links. Je mehr Seiten auf Deine Seite verlinken, umso besser wirst Du bei Google ranken. Darüber hinaus ist es relevant, dass diese Seiten selber eine gute Relevanz haben. Vermeide es auf jeden Fall Backlinks zu kaufen von fragwürdigen Anbietern. Das würde bitter abgestraft werde. Überlege besser:

  1. mit welchen Bloggern aus Deiner Nische Du kooperieren könntest. Hast Du zum Beispiel einen Blog über Kaffee, finde Partner die gerne übers Backen schreiben
  2. Aktiviere alle Freunde, die eine Homepage haben, Dich in ihre Linkroll aufzunehmen
  3. Dich in Foodblogverzeichnisse einzutragen 
  4. wie Du auf anderen Blogs, die Dir gefallen, interessante Kommentare hinterlassen kannst
  5. bei welchen Beiträgen auf Gutefrage.net Du einen Link zu Deinem Artikel setzen kannst
  6. wie Du Artikel für Hersteller schreiben kannst und diese Dich in ihren sozialen Medien verlinken
  7. wie Du Gastbeiträge auf anderen Blogs schreiben kannst
  8. konsequent Deine Foodbilder auf Pinterest zu promoten. Nach Google ist Pinterest meine größte Trafficquelle noch vor Facebook. Auf Pinterest wird viel geteilt und jedes Mal ensteht eine neuer Link zu Deiner Seite

#26 Verlinke nicht ausschließlich auf Deine Homepage sondern auch auf die Unterseiten mit dem jeweils relevanten Content

#27 Erstelle ein Inhaltsverzeichnis bei Beiträgen mit sehr viel Text, die schnell auf die einzelnen Passagen verlinken, so wie ich es in diesem Artikel gemacht habe

#28 Repariere umgehend kaputte Links. Niemand läuft gern ins Leere. 

6. SEO Tipps für Foodblogger – Social Media

#29 Nutze Facebook, ermuntere Deine User Deine Beiträge zu kommentieren und zu teilen. Schreibe immer einen Beitrag mit einem richtig guten Rezept und einem wirklich schönen Foodfoto und einem neugierig machenden einleitenden Text und verlinke auf Deine Beitragsseite. Benutze außerdem Hashtags unter Deinem Beitrag. Aber übertreibe es damit nicht

#30 Zeige auf Deiner Homepage eine Facebook Like Box ab ca. 250 Fans, das schafft zusätzliche Kompetenz und Vertrauen. Diese kannst Du Dir als Plug-In installieren

#31 Nutze unbedingt Pinterest. Für meinen Blog ist Pinterest der größte Traffic Bringer nach Google. Da Pinterest ausschließlich bildorientiert ist, gibt es hier ein großes Potential, dass Deine schönsten Foodshots geteilt werden und somit immer wieder neue Links entstehen

#32 Motiviere Deine Besucher sich für einen Newsletter anzumelden. Schreibe regelmäßig aber nicht zu oft einen Email Newsletter an Deine Subscriber und Du wirst mit viel Traffic belohnt werden, weil Die User bereits große Fans von Dir sind

Damit Du einschätzen kannst, wie erfolgreich ich bislang mit dem Einsatz dieser SEO-Technik war, lege ich Dir meine aktuelle Webmastertool Analyse offen: Ich selbst habe 110 Beiträge auf meinem Blog Das Käsewerk geschrieben wovon in den letzten 28 Tagen:

48 Artikel auf Platz 1 – 10 ranken = 43,6% der Beiträge

42 Artikel auf Platz 11 – 20 ranken = 38,2% der Beiträge

15 Artikel auf Platz 21 – 30 ranken = 13,6% der Beiträge

5 Artikel auf Platz 31 – 35 ranken = 4,5% der Beiträge

Im Durchschnitt ergibt das eine Position 8,3 und meine CTR liegt bei 8,2%. Ich bin mit diesen Werten ziemlich zufrieden. Ich habe bereits eine Menge erreicht, aber es besteht auch noch Optimierungspotential.

SEO Tipps Foodblog Search Console

Das soll Dir aufzeigen, dass durch konsequente Anwendung meiner SEO Tipps für Foodblogger auch Deine Seite weiter optimiert werden kann. So kann jeder seinen Blog bekannter machen und sich auf mehr organische Besucher freuen. Ich bin gespannt auf Euer Feedback und würde mich in den Kommentaren über weitere Tipps von Euch freuen, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt.

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Vielen Dank, Eure Mel

Melanie Erler

Mel - liebt Käse, Wein und gute Gespräche, fotografiert mit einer Canon EOS 600D, lebt in Hamburg, pfeift auf Kalorien, ist immer auf der Suche nach Lebensmitteln mit außergewöhnlicher Qualität und freut sich über Mails: daskaesewerk@gmail.com. Du findest Mel auch auf Google+ und Facebook

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich danke Ihnen für den hilfreichen Artikel. Bei SEO ist immer zu beachten. Weniger ist mehr. Es kommt immer auf guten Content an. Alle Rankingfaktoren sollten bei der SEO ineinander greifen.
    Mit besten Grüßen,
    Paul

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